Schweriner See und Elde: das blaue Band Mecklenburgs
Landschaft
Die Wasserwege, die Sie von Schwerin aus erkunden können, werden von Farben bestimmt: gelbe Rapsfelder, grüne Wiesen und Wälder und rote Backsteinhäuser. Nicht zu vergessen: Das blaue Band Mecklenburgs, die Müritz-Elde-Wasserstraße, die an ihrer Mündung in die Elbe bei Dömitz beginnt und in Buchholz am Müritzsee, dem südlichen Ausläufer der Müritz endet. Die Wasserstraße verläuft mal als Kanal, mal windet sie sich auf dem Weg von den Mecklenburgischen Oberseen bis zur Elbe und benutzt dabei das alte Flussbett der Elde.
Schweriner See und Störkanal
Unser Standort Schwerin bietet als Landeshauptstadt viel an Kultur, Restaurants, Cafés und ist schon allein durch die Altstadt sehenswert. Viele interessante Museen sind zu Fuß erreichbar, auch ein Rundgang und der Besuch des auf einer Insel liegenden Schlosses mit Prunksälen, Wohnräumen sowie dem Burg- und Schlossgarten mit Pavillon sind sehr empfehlenswert. Schwerin ist auch ein kommerzielles Zentrum: Es gibt Einkaufsstraßen, überdachte Passagen und viele kleine und große inhabergeführte Läden, die sich wohltuend von den Filialisten abheben. Weinstuben und eine hohe Anzahl an sehr guten
Restaurants sorgen für das leibliche Wohl der Hausbootcrew. Und nicht zuletzt sind durch die Bundesgartenschau 2009 viele attraktive Gärten, Parks und Wege am Wasser entstanden. Der Schweriner See, an dem die gleichnamige Stadt liegt, ist mit 63 Quadratkilometern Fläche der zweitgrößte See Mecklenburgs und bietet insbesondere in den Stadtseen zahlreiche stille Buchten. Doch auch der Schweriner See hat seine ruhigen Ecken. Auf dem nördlich anschließenden Außensee ist viel Platz, um einmal mit dem Hausboot ein paar Manöver auszuprobieren, für die es im Kanal zu eng ist. Oder man legt zum Fisch kaufen in Hohen Viecheln an oder ankert zum Baden im Schutz von Inseln oder Buchten.
Südlich des Schweriner Sees geht es auf dem schnurgeraden Störkanal an ausgedehnten Naturschutzgebieten vorbei bis zum Eldedreieck, die Fahrt führt Sie teilweise durch waldiges Gebiet, aber auch durch die Lewitz, eine Heidelandschaft.
Sie haben die Möglichkeit, vom Sonnendeck aus Rehe und anderes Wild zu beobachten. Mit ein bisschen Glück sieht man sogar den Eisvogel. Am Elde-Dreieck trifft der Störkanal auf die Müritz-Elde-Wasserstraße.
Vom Elde-Dreieck nach Süden
Bis nach Grabow führt die Müritz-Elde-Wasserstraße durch die Lewitz, ein Landschaftsschutzgebiet. Die Landschaft bis Neu Kaliß wird als sogenannte „Griese Gegend“ bezeichnet: Heidelandschaften, kleinere Wasserläufe und stille Kiefernwälder.
Der Törn auf der Müritz-Elde-Wasserstraße in Richtung Dömitz bietet zahlreiche Dörfer und Städte mit unterschiedlichsten Sehenswürdigkeiten. Festungen und Wehranlagen, Fachwerkgiebel- und Traufenhäuser, Zugbrücken und Wassermühlen und nicht zuletzt das Ludwigsluster Schloss (mit dem Bordfahrrad zu erreichen) im größten Schlosspark Mecklenburgs lohnen den Landgang. Überall erwarten Sie gut ausgebaute Anleger und Marinas. Aber auch wer Flora und Fauna sucht, findet hier neben dem Weißstorch noch viele andere Tiere, denn der westlichste Teil der Müritz-Elde-Wasserstraße gehört schon zum Elbtal mit seinen großen Feuchtgebieten bis hinunter nach Dömitz.
Vom Elde-Dreick zur Müritz
Von Schwerin aus in Richtung Osten windet sich die schmale Müritz-Elde-Wasserstraße in sanften Biegungen bis zu den Mecklenburgischen Großseen. Kleine, sehr ruhige Anlegemöglichkeiten gibt es hier, stille und gemütliche Dörfer freuen sich über einen Besuch, aber auch eine freundliche Stadt wie Lübz mit seiner bekannten Brauerei liegt am Wasserweg. Nach 20 Kilometern und Feldern und Wäldern am Ufer sind in Plau die Mecklenburgischen Großseen erreicht. In Plau selbst lohnt sich das Anlegen: Die Versorgungsmöglichkeiten sind gut und die romantische Stadt lädt zum Bummeln ein.
Die aktuellen Katalogseiten können Sie sich hier downloaden:
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Seite 10 bis 15 "Mecklenburgische und Märkische Seenplatte, Schwerin" Dezember 2011 / format: PDF / size: 1 MB |
| Törnvorschläge | Tage | Länge | Schleusen | |
| FF | Schwerin-Törn: Schwerin und Schweriner See |
3-7 | 69 km | 0 |
| FF | Parchim-Törn: Schwerin, Parchim und zurück | 3-7 | 79 km | 6 |
| FF | Schwerin, Dömitz und zurück | 7 | 164 km | 22 |
| FF | Schwerin, Parchim, Lübz, Waren und zurück | 7-10 | 250 km | 16 |
| FF | Schwerin, Dömitz, Waren und zurück | 10-14 | 352 km | 36 |
| FF = Führerscheinfrei | ||||
| Einfachfahrten | über | Tage | Länge | Schleusen | |
| FF | Schwerin - Hafendorf Müritz | Elde | 4-7 | 144 km | 8 |
| B | Schwerin - Marienwerder | OHW | 7-10 | 271 km | 21 |
| B | Schwerin - Zeuthen | OHW | 10-14 | 346 km | 25 |
| FF = führerscheinfrei B = Sportbootführerschein Binnen erforderlich | |||||


















